
In Volketwil/ZH bewilligten die Gemeinde und die Baudirektion ein neues Rechenzentrum. Dieses verschlingt sage und schreibe 600 Gigawattstunden (GWh) Strom pro Jahr (= 600 Mio. Kilowattstunden, KWh) Könnten sämtliche, der 50 im Weinland und um Winterthur geplanten gigantischen Windturbinen von 250 Metern Höhe gebaut werden, würde der von ihnen produzierte Strom gerade einmal ausreichen, um das Rechenzentrum in Volketwil ein halbes Jahr lang zu betreiben.
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Viele weitere Rechenzentren sind in der Bewilligungs-Pipeline. Schon bis 2030 werden sie 15 % des Schweizer Stroms verpuffen. Möchte man diese Menge mit Windenergie decken, müssten dafür 1’500 Windräder, hunderte Kilometer Erschliessungsstrassen, Leitungen und etliche Stauseen zur Speicherung des Wind-Flatterstroms gebaut werden. Dies wohl gemerkt, allein um den Verbrauchszuwachs durch Rechenzentren bis 2030 zu befriedigen. Naheliegend geht diese Entwicklung weiter. Möglicherweise sogar beschleunigt.
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Es müsste auch dem letzten Windrad-Enthusiasten klar sein, dass der rasante Verbrauchszuwachs durch Rechenzentren nicht im Geringsten mit Windradstrom aufgefangen werden kann. Das lässt sich auch nicht mit dem sog. Winterstrom, der mit Windrädern produziert werden soll, schönreden. Vielmehr verschwindet jede Kilowattstunde im unersättlichen Energie-Schlund neuer Rechenzentren. Trotzdem will die Baudirektion das Weinland mit 50 unnützen Windrädern verwüsten.
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