Zürich Wind hat in Zünikon den ersten Messmasten erstellt

Hinter der Kooperation Zürich Wind stehen die Energieversorger EKZ, EWZ und Stadtwerk Winterthur

In Zünikon ist der erste Wind-Messmast erstellt worden. Es ist der erste von insgesamt drei geplanten Standorten. Die Messmasten in Rickenbach und Ossingen werden im April erstellt.

Bild vom Dorfrand Zünikon aus. (Erstellt von JB am 26.03.2026)

Über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr werden an den Standorten Daten zur Windgeschwindig und zur Aktivität von Fledermäusen gesammelt. Die Messanlage benötigt keinen Netzanschluss, da sie autark mittels Solarpanels und Batterien betrieben wird.
Für einen transparenten Prozess will die Projektgruppe von Zürich Wind die erhobenen Messwerte laufend auf ihrer Website veröffentlichen.

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Lesehilfe für die Messwerte: Mit einem Klick auf die Anzeige kann von km/h auf m/s (Meter pro Sekunde) umgeschaltet werden. m/s ist die übliche Messgrösse. Massgebend für den Jahres-Stromertrag einer Windturbine ist die jahresdurchschnittliche Windgeschindigkeit. In Nordeutschland (Küstennähe) liegt diese bei rund 8 m/s (auf 125 m Höhe). Im Zürcher Weinland sind Werte von < 4 – 5 m/s zu erwarten. Da der Stromertrag mit der dritten Potenz der Windgeschwindigkeit zunimmt, kann mit 8 m/s markant mehr Strom produziert werden als mit 5 m/s. Genau gesagt ist der Stromertrag bei 5 m/s nur 25 % des Ertrags bei 8 m/s. Auf dem freien Markt würde ein Produzent, der im Vergleich zu seinen Konkurrenten nur 25 % erzeugt, rasch eingehen. Nicht so bei der Windenergie, weil sie von Zwangs-Subventionen und kostendeckenden Einspeisevergütungen der Steuerzahlenden und StromkonsumentInnen profitiert.

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Man beachte, dass der Messmast ca. 125 Meter hoch ist. Eine Windturbine würde dann mindestens doppelt so hoch!